Wir spielen Schweiz

Jubel.

So lässt in einem Wort die Stimmung in Europa zusammen fassen. Die Schweiz hat gegen die dreckigen Ausländerhorden aus der mongolischen Steppe und aus Schwarzafrika gestimmt. Die in Lampedusa verreckenden Armutsflüchtlinge dürfen nicht mehr in der Schweiz Jungfrauen vergewaltigen und die Sozialkasse ausplündern.

Denkste.

2 Die Zahl der Bewilligungen für den Aufenthalt von Ausländerinnen und Ausländern in der Schweiz wird durch jährliche Höchstzahlen und Kontingente begrenzt. Die Höchstzahlen gelten für sämtliche Bewilligungen des Ausländerrechts unter Einbezug des Asylwesens.

Die Schweizer Volksinitiative gegen die Masseneinwanderung und für den Ausländerhass zielt nicht auf die schlecht ausgebildeten Armutsflüchtlinge. Die Initative richtet sich primär gegen Nachbarn. Gegen Brüder. Gegen Volksgenossen und gegen ethnisch verwandte Völker. Die meisten Ausländer in der Schweiz sind Deutsche und Italiener. Nationalitäten die, die selbe Sprache sprechen wie 2 der 3 Schweizer Völker und die selben Gebräuche und Ziele haben. Keine Muslime die Minarette bauen wollen und auch keine Buddhisten die gern einen Tempel in der Mitte des Landes hätten. Ganz normale Menschen die bis auf ein paar Unterschiede in der Sprache genau so denken wie die „Ureinwohner“ der Schweiz. Das ist doch der wirkliche Skandal hinter der Volksabstimmung für den Ausländerhass. Vollkommen irrational nehmen 25% der Schweizer 75% in Geiselhaft, ruinieren den Ruf in der Welt und in Europa und nehmen ohne Rücksicht auf Verluste eine Wirtschaftskrise in Kauf. Mit stolzer Brust zeigt man Brüssel den Stinkefinger und wartet darauf das Brüssel zu Kreuze kriecht. Tatsächlich ist es doch so das die Schweizer hoffen müssen das Brüssel Verständnis und Intelligenz beweist. Das im Gegensatz zu den Schweizer Nationalisten in Europa die Vernunft und die Weitsicht regiert. Denn Europa kann nun, wenn es will, die Schweizer Wirtschaft ruinieren. Es kann Zölle einführen, den Warenverkehr mit der gesamten Welt abbrechen und das Steuerparadies von internationalen Finanzplätzen fernhalten.

Doch was sollen wir nun aus dem Votum lernen? Nichts. Denn in der Schweiz spricht nicht Angst oder Unmut. Nein. Rassismus. Kalter, alter, verabscheuungswürdiger Rassismus.

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