Afghanistan – Eine Betrachtung

Der Afghanistaneinsatz ist gescheitert, die Deutschen Soldaten starben umsonst in einem sinnlosen Krieg.

Ist der Einsatz wirklich gescheitert? Sind wir wirklich am Ende in ein Land einmarschiert und es hat nichts genutzt, sind 53 deutsche Soldaten umsonst gefallen, erleiden deren Familien umsonst den Schmerz, den unvorstellbaren, Schmerz das ein Vater, Bruder, Sohn oder Enkeln nicht mehr heimkehrt?

Nein, die Amerikaner, Deutsche, Engländer, Dänen und alle Gefallenen der ISAF sind nicht umsonst gefallen. Wir im Westen haben die Ansicht: „Alles muss sich auszahlen und ich muss es direkt sehen!“. Doch kann man eigentlich die direkten Auswirkungen eines solchen Einsatzes sehen? Im zweiten Weltkrieg war er der Sturz des Nazi Regimes. Aber in Afghanistan? Korruption, Willkür und Wiedererstarkung der Taliban. Direkt in Afghanistan wurde einiges erreicht und einiges verloren. Man kann behaupten es geht den Afghanen heute besser, sie haben mehr Rechte und mehr Wünsche. Von 2001 bis 2010 hat sich das BIP um den Faktor 8,5 erhöht.

Und die Auswirkungen in Europa und Nordamerika?

„Unsere Sicherheit wird nicht nur, aber auch am Hindukusch verteidigt.“ – Regierungserklärung, Berlin, 11. März 2004, bmvg.de

Hat Peter Struck damit Recht? Wird im zu Unrecht vorgeworfen diese Aussage sei Wunschdenken? Ja er hat Recht. Die deutsche Sicherheit wird auch am Hindukusch verteidigt. Stellen wir uns doch mal vor die USA hätten nicht in Afghanistan interveniert. Die Taliban wären an der Macht geblieben und little Osama hätte immer noch sein Hauptquartier in Tora Bora gehabt. Hätten die Taliban wegen den Anschlägen auf das WTC gesagt: „Osama du bist böse also geh?“. Hätten sie nie. Für die Taliban war Osama ein Held der die bösen und dekadenten, westlichen Imperialsten angriff. Afghanistan wäre wohl mit Terrorcamps zugepflastert geworden und wir hätten bald eine neue Generation Flugzeugentführer gehabt. Die nächsten Anschläge wären doch nur eine Frage der Zeit gewesen. Ein Flugzeug das auf das House of Parliament in London stürzt? Ein koordinierter Anschlag mit dutzende Selbstmordattentätern in Rom? Eine Gruppe bewaffneter Islamisten greifen den Bundestag an und richten ein Blutbad an? Wer sagt das es nicht passiert wäre. Ohne Invasion und Zerschlagung des Talibanregimes wären die Kämpfer die die USA bekämpfen und unsere Soldaten töten bereit gewesen zu uns zu kommen. Jede Bombe die heute einen Panzer in Afghanistan zerstört wäre gegen Zivilisten gerichtet worden, die RPGs die auf Hubschrauber in Afghanistan gerichtet werden hätte man schon bald in Europa massenhaft eingesetzt. Wir wären angegriffen worden auf unserem Territorium und unsere Freiheit wäre bedroht gewesen.

So haben die Amerikaner das einzig richtige getan. Sobald du angegriffen wirst greife deinen Feind an und trage den Krieg auf sein Gebiet. Und das haben sie getan. Sie haben den Feind aus dem Vorgarten in sein eigenes Zuhause getrieben und ihn von dort in den Wald gejagt. Al Qaida verlor einen wichtigen Stützpunkt, sogar den Stützpunkt schlägt hin und brauchte plötzlich Ressourcen um die Amerikaner in Afghanistan zu bekämpfen. Jeder Soldat der in Afghanistan gefallen ist steht für 100 Europäer die heute leben, 100 Kinder die nicht durch Selbstmordattentäter starben und 100 Familien die noch intakt sind. Es macht die Verluste nicht vergessen oder gleicht sie aus. Aber es gibt dem ganzen Einsatz einen Sinn. Es ist eben nicht der größte Fehlschlag der Militärgeschichte, sondern ein Sieg für die Freiheit und ein Erfolg für die Verteidigung Europas und Nordamerika. Die Hölle die unsere Soldaten erleben müssen erspart uns in Europa die Hölle und die tägliche Angst zu sterben.

Bedanken wir uns alle bei den Soldaten, die unsere Sicherheit garantieren.

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Bin ich frei?

Freiheit, Atheismus, Wissenschaft.

Sachen woran ich gerne glaube. Das wichtigste ist für mich die Freiheit, mein persönlicher Atheismus und Fortschritt durch Wissenschaft.

Ich hatte eine Diskussion mit einem „Hardcore“ Christen und einem Muslim, den ich für sehr aufgeklärt und wenig religiös halte. Es war eine Geschichte Stunde und es ging um die wichtigsten Menschenrechte, für mich gehörte „Religionsfreiheit“ nur bedingt dazu. Ich vertrete die Meinung das die Religion eine persönliche Sache ist, ich verurteile keine Person wegen ihrem Glauben, erwarte aber das man mich selbst wegen meinem Atheismus nicht verurteilt und vor allem hasse ich es wenn zu mir gesagt wird: „Gott ist nicht böse wenn du an ihn glaubst.“

Religion ist Opium für das Volk

Marx hatte damit Recht, die Religion macht das Leben einfacher. An einem Punkt an dem ich nicht mehr weiter weiß ist es für mich einfacher einem höheren Wesen die Verantwortung zu übergeben als sie selbst zu tragen. Wir Menschen sind perfekt darin Verantwortung zu delegieren. Egal an wen, egal wegen was. Religion ist ein Ausdruck der Autoritätsgläubigkeit jedes Mensches. In jedem von uns steckt ein Teil der unterwürfig sein will. Es gefällt der Seite sich zu unterwerfen, und auch dort tritt die Religion zu Tage. Sie steht auf, nutzt den Menschen aus, und fesselt uns.

Die Religion sind die Fesseln der Gesellschaft die durchbrochen werden müssen. Fortschritt ist fast unvermeidbar mit Atheismus und streben nach mehr verbunden. Wir entwickeln uns weil wir eben nicht an die alt hergebrachten Überlegungen glauben. Wir entwickeln uns weil es Menschen gibt die nicht glauben das die Welt in 7 Tagen erschaffen wurde. Wir wissen alle wohin dieser bedingungslose Glauben geführt hat. 500 Jahre Stagnation, Rückentwicklung und Unterjochung. Wir wissen das das Mittelalter eine zwangsläufige Erscheinung aus dem übertriebenen Glauben war.

Fortschritt der Religion = Rückschritt der Menschheit